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Open-Air-Vernissage

Geschrieben von Conwebia am Montag, den 06. Juni 2011 um 08:54 Uhr

Strahlend blauer Himmel begleitete die Eröffnung der Sonderausstellung "Lili Marleen. Ein Schlager macht Geschichte" am Freitag, den 3. Juni 2011, vor dem Stiftungssitz, dem historischen Bahnhofsgebäude in Friedrichsruh. Aufgrund der fast perfekten Witterung hatte sich das Stiftungsteam spontan entschlossen, die Auftaktveranstaltung erstmals seit Bestehen der Bundeseinrichtung ins Freie zu verlegen. Etwa 100 Besucher lauschten den einführenden Worten des Geschäftsführers, Prof. Dr. Ulrich Lappenküper, und dem sich anschliessenden Gespräch von Dr. Andreas von Seggern mit dem Eröffnungsgast, dem Schauspieler und Musiker Ulrich Tukur. Im Mittelpunkt stand dabei Tukurs besondere Leidenschaft für historische Schlager der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die er gemeinsam mit seinen kongenialen "Rhythmus Boys" seit 1995 auch auf der Bühne leidenschaftlich auslebt. Davon konnte man sich am Abend im Theatersaal des Augustinum im benachbarten Augustinum überzeugen, wo Tukur und seine Band mit einem fulminanten und amüsanten Auftritt das Publikum, inklusive einer spontanen Interpretation von 'Lili Marleen', in ihren Bann zogen. Insgesamt für Gäste und Mitarbeiter eine "runde" Sache, die bei geeigneter Witterung sicher einmal wiederholt werden wird.

Lili Marleen - Ein Schlager macht Geschichte

Geschrieben von Conwebia am Freitag, den 03. Juni 2011 um 05:38 Uhr

Eine Ausstellung der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Kooperation mit der Otto-von-Bismarck-Stiftung Friedrichsruh.

Lili Marleen - "the biggest hit of World War II" - mehr als ein deutsches Soldatenlied über Abschied, Trennung und ungewisse Heimkehr. Auf beiden Seiten der Front wird Lili Marleen zum populärsten Lied des Zweiten Weltkrieges. Seine Wirkungsgeschichte reicht bis weit in die Nachkriegszeit hinein. Mit Lili Marleen als Ausstellung des Hauses der Geschichte wird ein dramatisches Stück Zeitgeschichte lebendig nacherzählt.

Im internationalen Musikgeschäft gilt Lili Marleen als eines der erfolgreichsten deutschen Lieder des 20. Jahrhunderts. Eng verbunden mit dem Namen von Lale Andersen wird es auch im Ausland von zahllosen Interpreten übernommen, wie zum Beispiel von Marlene Dietrich und Anne Shelton. Selbst Punk- und Heavy-Metal-Bands besingen Lili Marleen - ein melancholisch-sentimentaler Welterfolg voller Widersprüche.

Das Lied berührt menschliche Grundbefindlichkeiten und trifft die allgemeine Gefühlslage der Zeit: Trennung von geliebten Menschen, Sehnsucht nach zu Hause, Einsamkeit, Angst vor dem Sterben. Es gibt diesen Gefühlen Raum, hebt sie in wehmütiger Verklärung auf. Das Lied wird in zahllose Sprachen übersetzt. Immer neue Varianten, aber auch Parodien und propagandistische Umdichtungen entstehen. So appellieren unter anderem sowjetische Flugblätter an deutsche Soldaten, zu ihrer Lili Marleen heimzukehren. Norbert Schultze, Komponist der volksliedhaft eingängigen Melodie, kommt dank Lili Marleen nach Kriegsende glimpflich davon, obwohl er im NS-Deutschland mit Liedern wie "Bomben auf Engelland" und "Vorwärts nach Osten" Karriere gemacht hatte. Der Mythos Lili Marleen wird zum Gegenstand von Theater- und Kabarettaufführungen, von Dokumentar- und Spielfilmen.

Die Ausstellung des Hauses der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland thematisiert die Entstehung des Liedes, seine Verbreitung und Rezeption. Vom Mythos Lili Marleen zeugen Notenhefte, Liedkarten, Soldatenbriefe sowie Film- und Veranstaltungsplakate aus der Kriegs- und Nachkriegszeit. In der Wanderausstellung werden reproduzierte Exponate aus den Nachlässen bzw. dem persönlichen Besitz von Lale Andersen, Marlene Dietrich, Hans Leip und Norbert Schultze der Öffentlichkeit präsentiert. Die Objekte lassen Geschichte lebendig werden. Sie beleuchten den zeitgeschichtlichen Hintergrund und spüren den Wirkungsmechanismen des Welterfolgs nach.

Die Otto-von-Bismarck-Stiftung Friedrichsruh präsentiert diese Wanderausstellung des Hauses der Geschichte erstmals in der Region vom 3. Juni bis zum 17. Juli 2011. Zur Eröffnung, am 3. Juni 2011, um 17 Uhr, wird der Schauspieler und Musiker Ulrich Tukur erwartet. Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei!

Una Pizza Bismarck, per favore...

Geschrieben von Conwebia am Donnerstag, den 26. Mai 2011 um 10:05 Uhr

Es ist schon ein eigenartig Ding mit dem doch über die Jahrzehnte verblassten Kult um den ersten Reichskanzler: So weit weg er scheint, immer wieder begegnen wir den Spuren seines Mythos im Alltäglichen, nicht selten an ungewöhnlichem Ort. Oder würden Sie ihn im lombardischen Lavena Ponte Tresa, unmittelbar an der italienisch-schweizerischen Grenze, in der ortsanässigen Pizzeria vermuten? Sicher nicht, und doch spiegelt (in des Wortes wahrstem Sinn) er sich für schlappe 7 Euro auf der Speisekarte der örtlichen Pizzeria D'Asporto La Sfiziosa ("Die Ausgefallene/Extravagante"!): Hier finden wir neben den Klassikern Margherita, Napoletana oder Quattro Formaggi eben auch die Pizza Bismarck, deren Belag aus Pomodoro, Mozzarella und Pancetta (Bauchspeck) von einem mächtigen Spiegelei gekrönt wird, dessen Bezug zu Bismarck sich auch Eingeweihten nicht sofort erschliesst. Aber eine kurze Recherche im Internet führt zum Hinweis auf den wunderbaren Blog lamiacucina (http://lamiacucina.wordpress.com/2010/05/25/pizza-alla-bismarck), dem Sie Interessantes und Spekulatives über diese ungewöhnliche Kreation entnehmen können. Ein spannendes Forschungsthema, dem wir uns vielleicht in nicht allzu ferner Zukunft in Form einer Miszelle zuwenden könnten - was meinen Sie?

Friedrichsruh entdecken!

Geschrieben von Conwebia am Freitag, den 20. Mai 2011 um 06:17 Uhr

Zu einer erneuten "Reise" durch Friedrichsruh und seine historischen Stätten lädt die Stiftung am Sonntag, 22. Mai 2011, 15 Uhr, sehr herzlich ein. Unter der kenntnisreichen Leitung des Lokalhistorikers Nikolaj Müller-Wusterwitz erfahren die Teilnehmer Interessantes und Hintergründiges zur Geschichte Friedrichsruhs von der Gründung bis zur Gegenwart. Zur zwischenzeitlichen Stärkung geht es ins traditionsreiche Forsthaus Friedrichsruh zur Kaffeetafel. Treffpunkt: Bismarckmuseum, Am Museum 2, 21521 Friedrichsruh. Der Rundgang dauert inkl. Kaffeepause ca. 3 1/2 Stunden, die Gebühr beträgt inkl. Kaffeegedeck und Eintritt 10 Euro.

"Zeppelin kommt!" - Aufstieg und Absturz der fliegenden Zigarren

Geschrieben von Conwebia am Freitag, den 20. Mai 2011 um 05:43 Uhr

Noch heute übt ihre Geschichte eine eigentümliche Faszination aus, dabei war ihre Ära ausgesprochen kurz und reichte nur knapp 85 Jahre. Lenkbare Luftschiffe prägten die Zukunftsvorstellungen von Generationen, wurden zum Symbol von Macht und Ruhm einer Nation, verbreiteten im Ersten Weltkrieg Furcht und Schrecken und boten in späten Jahren einen unvergleichlichen Reisekomfort. Zum Durchbruch verhalf der in Frankreich entwickelten Technik der lenkbaren Luftschiffe der Deutsche Ferdinand Graf von Zeppelin, der bereits zu Lebzeiten zum hochverehrten Mythos der Deutschen wurde. Luftschiffe überflogen den Atlantik und den Nordpol, umkreisten gar die Erde - und doch endete die von ihnen geprägte Ära der Luftfahrt jäh in der Katastrophe von Lakehurst am 6. Mai 1937, als der gigantische Zeppelin "Hindenburg" aus bis heute nicht endgültig geklärter Ursache in einem beispiellosen Flammeninferno bei der Landung zerstört wurde. Über dieses faszinierende Kapitel der frühen Luftfahrt referiert am Sonntag, den 22. Mai 2011, um 11 Uhr, Dr. Andreas von Seggern im Veranstaltungsraum der Stiftung in Friedrichsruh. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Bleibende Eindrücke aus der "Ewigen Stadt"

Geschrieben von Conwebia am Dienstag, den 17. Mai 2011 um 06:19 Uhr

Einen tiefen Eindruck von der Geschichte der italienischen Hauptstadt Rom gewannen die Teilnehmer einer Bildungsreise der Otto-von-Bismarck-Stiftung vom 7. bis zum 12. Mai 2011. Auf dem Programm standen neben den historischen "Klassikern" Kolosseum, Forum Romanum, Pantheon und anderen Bauwerken auch Besuche im Deutschen Historischen Institut sowie der Casa die Goethe, dem einzigen deutschen Museum im Ausland. Im DHI empfing der Direktor Prof. Dr. Michael Matheus die Gäste persönlich und bot einen faszinierenden Einblick in die vielfältigen Aktivitäten dieser bedeutenden geisteswissenschaftlichen Einrichtung. Das über den gesamten Zeitraum blendende Wetter tat ein Übriges, um in der Gruppe den Wunsch nach baldiger Rückkehr in die unvergleichliche Metropole zu wecken - das aufgrund des großen Andrangs niemand eine Münze in den Trevi-Brunnen werfen konnte, sollte dabei kein schlechtes Omen sein.

US-Generalkonsulin besucht Friedrichsruh

Geschrieben von Dr. Ulf Morgenstern am Montag, den 16. Mai 2011 um 07:21 Uhr

Am 11. Mai 2011 war die US-Generalkonsulin von Hamburg, Dr. Inmi Kim Patterson, mit ihrem Mann zu Gast zu einem freundschaftlichen Besuch in Friedrichsruh. Die beiden nahmen an einer Führung durch die Dauerausstellung im Stiftungsgebäude teil. Unter der Leitung von Dr. Ulf Morgenstern und Herrn Felix Ekberg schloss sich danach ein Rundgang durch das Museum an. Im Sonnenschein ging es von dort noch auf einen Spaziergang zum Bismarck-Mausoleum. An allen drei Orten zeigten sich die Gäste fasziniert von den vielfältigen Eindrücken des historischen Lernorts. Nach einem regen Austausch endete die hamburgisch-schleswig-holsteinische-diplomatische Mission mit deutsch-amerikanischer Beteiligung nach zwei Stunden.

Museumstag in Friedrichsruh am 15. Mai

Geschrieben von Conwebia am Freitag, den 06. Mai 2011 um 05:42 Uhr

Öffentliche Führungen und kleiner Bücher-Basar im Bismarck-Museum.

Der Internationale Museumstag 2011 ist auch für die Otto-von-Bismarck-Stiftung in Friedrichsrih Anlass zum Feiern. Das ursprünglich für diesen Tag angesetzte Konzert der Brass-Band der Reinbeker Sachsenwaldschule muss zwar leider ausfallen. Ein reizvolles Programm wird es aber dennoch geben: Zum Sonderpreis von 1 Euro wird der Museumskenner Nikolaj Müller-Wusterwitz um 11 Uhr und um 15 Uhr interessierte Gäste informativ und unterhaltsam durch die historische Ausstellung des von der Stiftung betreuten Bismarck-Museums führen. Besucher können sich von 11 Uhr an bei Bratwurst und Bier stärken und in einigen aus der Stiftungsbibliothek aussortierten Kisten historischer Literatur stöbern. Während des gesamten Tages beträgt auch der reguläre Eintritt ins Museum nur 1 Euro. Seien Sie uns willkommen!